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HUSAK Schreibwaren (Gollstr. 20, 30559 Hannover)

 

Eintrittspreise:

Erwachsener: 10,00 EUR / Ermäßigt: 7,50 EUR

Dauerkarten, Mitgliedskarten, Freikarten o.Ä. sind zu diesem Spiel nicht gültig.

1523770252402 Titel

Noch drei Minuten mehr auf der Uhr, und der HSV Hannover hätte im Derby der dritten Liga Nord bei der TSV Burgdorf II vielleicht einen Zähler entführt. So gingen die Anderter trotz einer tollen Aufholjagd nach einem schier aussichtslosen 17:25-Rückstand (41.) als 31:33 (17:19)-Verlierer vom Feld. Von den mitgereisten Fans gab es aufmunternden Applaus, aber der konnte nicht wirklich trösten.

 

Trotz des Ausfalls von fünf Stammkräften hatte der HSV stark begonnen. Die gegen Burgdorf fast schon obligatorische Variante mit dem siebten Feldspieler ging zwar schon nach 29 Sekunden schief, doch in der Folge fruchtete das Offensivkonzept von Trainer Stephan Lux. Über 3:2 (5.) und 8:5 (11.) gingen die Anderter mit 13:9 (19.) in Führung. Dann kam der Bruch. Und als Bastian Riedel eine Verschnaufpause bekam, drehte Burgdorf das Spiel. Eine zu passive Abwehr paarte sich mit dummen Ballverlusten. Paul Mbanefo traf zwar noch zum 17:16 (27.), doch beim Gang in die Kabinen hieß es 17:19.

 

Nach Wiederanpfiff wurde es nicht besser. Fast zehn Minuten ging im Angriff nichts. Erst Bastian Riedel brach den Bann mit seinem Treffer zum 18:25 (41.). Lux stellte seine Mannschaft auf eine 5:1-Abwehr um, und plötzlich geriet Burgdorf ins Schwimmen. Obwohl Bastian Riedel bei 26:30 (53.) nach einem Ballklau gegen Niklas Diebel freistehend einen Meter über das Tor ballerte, glaubte der das Team jetzt an die Wende. Zwei Minuten vor dem Ende verkürzte Florian Schenker auf 29:31. Burgdorf zitterte - umso mehr, als Riedel 34 Sekunden vor dem Ende zum 31:32 traf. Doch Burgdorfs Lennart Koch beim letzten Wurf die Nerven.

 

Tore: Riedel (8), Schenker (5), Wolf (5/2), Benckendorf (4), Forst (4), Mbanefo (3), Klages (1), Muscheiko (1).

 

Stimmen:

Stephan Lux (Trainer HSV): „Ich wollte Basti in der ersten Halbzeit eine Pause geben. Aber wer 14 Minuten kein Tor wirft kann auch nicht gewinnen. Unser Comeback war stark. Leider ist mir mit der 5:1-Abwehr zu spät das Richtige eingefallen.“

Dirk Schroeter (Manager HSV): „In der ersten Halbzeit hatte das für mich eher Freundschaftsspielcharakter.Aber beide Mannschaften haben auch mit dem letzten Aufgebot gespielt. Wir haben 45 Minuten schlecht verteidigt.“

Heidmar Felixson (Trainer Burgdorf): „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Unter dem Strich war es aber ein verdienter Sieg. Mit Jago Mävers, Hannes Feise und Malte Donker, die in der Ersten gespielt haben, fehlen uns wichtige Spieler.“

Lennart Koch (Siegtorschütze): „Bei meinem letzten Wurf habe ich nur gedacht, einfach springen und treffen. Der HSV war eigentlich mausetot und wir haben sie unnötig wieder aufleben lassen.“ 

 

FOTO: Die Gesichter von Torwarttrainer Hendrik Müller, Bastian Riedel, Tobias Mertens und Physio Svenja Plinke sprechen Bände. Weitere Bilder vom Spiel finden Sie in unserer Galerie. 

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