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Einen Tag zum Vergessen erlebte der HSV Hannover am Sonntagabend in der 3. Liga Nord bei Eintracht Hildesheim. „Wir waren einfach schlecht und haben es über uns ergehen lassen“, kommentierte Trainer Stephan Lux die 22:38 (8:18)-Klatsche und wurde noch deutlicher: „Man kann hier verlieren, aber nicht so. Hildesheims letzter Ersatzspieler war besser als unser bester Stammspieler.“


Harte Worte nach einem Spiel, in dem der HSV trotz ungleichen Voraussetzungen beider Clubs alles vermissen ließ, was gerade in einem Derby nötig ist. Nur bis zum 3:4 (9.) durch Kapitän Hendrik Benckendorf hielten die Anderter das Spiel offen, dann zog der Aufstiegsfavorit vor über 1200 Zuschauern in der Volksbank Arena Tor um Tor davon. Um eine Alternative mehr zu haben hatte Lux sogar Urgestein Bastian Riedel reaktiviert, der nach einmal Training immerhin viermal traf. „Fast mein bester Rückraumspieler“, sagte Lux.


Positiv war darüber hinaus nur noch die Rückkehr des lange verletzten Philip Müller zu notieren. Auch er setzte jedoch erst Akzente, als die Partie längst entschieden war. Nach der Pause erhöhte die Eintracht auf 25:10 (38.) und konnte es sich dann leisten, einen Gang zurückzuschalten. Am Gesamteindruck von Lux änderte das wenig.

 

Das bevorstehende freie Wochenende kommt ihm vor allem „nach so einem Spiel“ gelegen. „Wir müssen über einige Dinge reden“, kündigt der Trainer an.

Foto: unglückliches Comeback – Bastian Riedel

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