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Lars Schiebler setzte per Siebenmeter den Schlusspunkt zum 33:27 (17:12)-Sieg  des HSV Hannover in der dritten Liga Nord gegen den SV Anhalt Bernburg. 300 Fans in der Misburger Sporthalle waren da längst in Feierlaune. „Die Jungs haben sich für eine intensive Trainingswoche belohnt“, sagte Trainer Stephan Lux. 

 

Die Anfangsphase gehörte allerdings den Gästen, HSV-Torhüter Götz Heuer entschärfte zwar nach vier Minuten einen Siebenmeter, doch in der 10. Minute lag Bernburg mit 5:3 vorn. In der Folge drückten die Anderter dem Spiel mit ihrer aggressiven und konzentrierten Deckung den Stempel auf. Logische Folge waren etliche Gegenstöße. Zwei dieser Chancen nutzten Lukas Quedenbaum und Sascha Muscheiko binnen 35 Sekunden zum 7:5 (12.). Beim 7:7 waren die Anhaltiner nochmal auf Augenhöhe, dann dominierte der HSV und zog auf 15:10 (24.) davon. Mit zwei Knallern in den rechten Winkel stellte Thiemo Labitzke auf 17:11 (28.). Der Fünf-Tore-Vorsprung beim Gang in die Kabine schmeichelte den Gäste, allein aus dem Positionsangriff produzierte der zuviel Fehler und warf zu wenig Tore.

 

Das holte der HSV nach dem Seitenwechsel nach – Sebastian Czok traf zum 21:13  (37.) und wischte damit die letzten Zweifel am Sieg weg. Schwamm drüber, dass die Hausherren etwas die Konzentration verloren und der Vorsprung zwischenzeitlich von 25:17 (45.) auf 27:23 (51.) schmolz.

 

Stimmen:

Stephan Lux (Trainer HSV): „Es war wichtig dass sich Ernie (Lukas Quedenbaum) nach dem schwarzen Tag in Rostock zurückgespielt hat. Aber vor allem haben wir in der ersten Halbzeit eine gute Abwehr und viele Blöcke gestellt. Insgesamt ein verdienter Sieg und nach langer Zeit mal wieder ungefährdet.“

 

Svajunas Kairis (Trainer Bernburg): „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht auf der Platte. Vielleicht war das auch unserem Personal geschuldet. Aber Glückwunsch an den HSV.“

 

Sascha Muscheiko (HSV-Kreisläufer): „Wir haben ein Zeichen gesetzt, dass wir vernünftig Handball spielen können. In der Abwehr war das richtig gut. Am Ende waren es vielleicht ein paar Gegentore zuviel. Aber zuhause mit sechs zu gewinnen. Alles gut.“

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