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Benckendorf

Die Saison neigt sich dem Ende und in den letzten Wochen ist viel passiert. Mannschaftskapitän Hendrik Benckendorf äußert sich im Gespräch mit der Redaktion über den bisherigen Saisonverlauf, die Transfers und Veränderungen rund um die Mannschaft, gibt einen Überblick über die Lage der Liga und freut sich über den Erfolg des Unterbaus im TSV Anderten. Außerdem erzählt er über seine Verletzung die ihn in den kommenden Wochen außer Gefecht setzt und wie er und die Mannschaft mit der "Corona-Krise" umgehen.

 

Hendrik, vielen Dank für deine Bereitschaft zum kurzfristigen Interview, bei dem wir dich im Krankenhausbett erwischen, nachdem Du am Montag operiert worden bist. Dazu wollen wir nachher noch kurz sprechen.

 

Redaktion: Die Saison neigt sich dem Ende und nach einer starken Hinrunde, sind wir auf dem Boden der Tatsachen zurück und konnten uns zuletzt gegen Burgdorf zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. 

Wie siehst Du den Saisonverlauf insgesamt und wie bewertest Du die Schwächephase zu Beginn des Jahres? Hatte es auch was mit dem bevorstehenden Trainer- und Managerwechsel zu tun?

Benckendorf: Die Hinrunde war wirklich sehr gut. Wir haben trotz unglücklicher Niederlagen in Berlin und Potsdam insgesamt 17 Punkte geholt. Damit konnten wir sehr gut leben. Im Jahr 2020 kam dann ein kleiner Einbruch bei uns. Ich kann es mir auch nicht so recht erklären. Vielleicht haben wir uns in manchen Spielen zu sicher gefühlt, die Spannung verloren und waren so nicht ganz bei der Sache. Das darf uns so einfach nicht passieren. Zudem kamen jetzt Spiele, die wir in der Hinserie nicht verloren hätten. Ich denke nicht, dass der Wechsel beim Trainer eine Rolle gespielt hat. Wir haben eigentlich genauso weitergemacht wie bisher.

 

 

Redaktion: Mittlerweile ist bekannt, dass Robin John das Traineramt im Sommer übernehmen wird und auch zwei Neuzugänge konnten bereits für die neue Saison verpflichtet werden. 

Was hältst Du von den Transfers und siehst Du die Mannschaft damit auf dem richtigen Weg?

Benckendorf: Für diese Entscheidung benötigt es eine Menge Mut. Einen "unerfahrenen" Trainer die Chance zu geben ist nicht ohne. Robin hat mit Kevin, Götz, Czoki und mir im Vorfeld gesprochen und um unsere Meinung gebeten, da wir mit ihm noch zusammengespielt haben. Ich bin überzeugt von der Lösung mit Robin als Trainer, da ich ihn für jemanden halte, der das Spiel verstanden hat und viel neue Energie mit in die Mannschaft bringt. Mit David und Bertze (Max Berthold, Anm. d. Redaktion) bekommen wir zwei sehr gute Neuzugänge. David kennt man ja bereits im Verein - bringt man ihn vernünftig in Stellung, ist er kaum zu halten und kann dich zum Sieg schmeißen. Mit Bertze bekommen wir neben Qualität in der Abwehr, besonders Schusskraft aus dem Rückraum hinzu. Ich denke, da haben Dirk und Friedhelm (Teammanager Dirk Müller und Geschäftsführer Friedhelm Brandes, Anm. d. Redaktion) sehr gute Arbeit geleistet.

 

 

Redaktion: Auch im Unterbau wird fleißig um Punkte gekämpft. Die A-Jugend kämpft wieder in der Jugendbundesliga um Punkte, die zweite Herren steht kurz vor dem Aufstieg in die Verbandsliga und auch die dritte Herren möchte dann direkt in die Landesliga aufschließen. 

Wie siehst Du die Arbeit im Anderter Handball insgesamt und was möchtest Du den Teams im Endspurt mit auf den Weg geben?

Benckendorf: Ich freue mich zu lesen, dass es bei allen Mannschaften so super läuft und besonders Nachhaltigkeit sollte im Verein eine wichtige Rolle spielen. Die Jugendbundesliga sollte immer das auserkorene Ziel sein, um neben Hildesheim und Burgdorf den jungen Spielern eine passende Alternative zu bieten. Besonders mit Blick auf die Herrenteams. Mit den hoffentlich wahrscheinlichen Aufstiegen der 2. und 3. Herren und unserer 3.Liga-Zugehörigkeit, bietet der Verein eine klasse Perspektive für junge und lernwillige Spieler.

 

Redaktion: Insgesamt ist die Nord-Ost-Staffel sehr ausgeglichen und wird des Öfteren als die schwerste aller dritten Ligen bezeichnet. Wie siehst Du die Lage der Liga?

Benckendorf: Ich finde es sehr schwer einen Vergleich zu ziehen. Der Unterschied könnte vielleicht in der Spitze der Liga liegen. Wir haben mit Rostock und Dessau zwei Mannschaften, die nicht nur punktetechnisch an der Spitze liegen, sondern auch in bei der Qualität des Teams. Dahinter tummeln sich noch Altenholz, Hildesheim und Vinnhorst. Alles Mannschaften, die sich auch in der zweiten Liga sehen. Und dann kommen Mannschaften, bei denen jeder jeden schlagen kann – eben auch die Teams von oben.

 

Redaktion: Und zum Schluss nochmal zu Dir persönlich: Im Spiel gegen Burgdorf hast du dir eine schwere Gesichtsverletzung zugezogen. Fraktur des Jochbogens mit Operation am vergangenen Montag und damit verbunden auch dein Saisonaus.

Wie hart trifft dich diese Verletzung in dieser Phase und dann noch vor dem Vinnhorst-Spiel? Begleitest Du deine Jungs als Kapitän dennoch in den letzten Spielen?

Benckendorf: Hätten wir verloren und Großburgwedel gleichzeitig gewonnen, hätte mich die Verletzung sicherlich mehr getroffen. Nachdem mir Kevin Ströh in Bernburg in einer Abwehrsituation die Nase gebrochen hat und jetzt Robin Müller den Jochbogen, erkenne ich da ein Muster bei unseren Kreisläufern (mit Augenzwinkern).  Natürlich sind Verletzungen ärgerlich, aber in unserem Sport unvermeidlich. Laut Arzt sind die nächsten 12 Wochen Kontaktsport Tabu. Für uns gilt es jetzt, den Klassenerhalt festzumachen. Wir haben aktuell natürlich große Verletzungssorgen. Nichtsdestotrotz können wir auch mit der aktuellen Mannschaft Spiele gewinnen und damit wollen wir natürlich gleich gegen Vinnhorst weiter machen. Ich werde die Mannschaft auf jeden Fall durchgehend unterstützen und sowohl bei den Heimspielen als auch bei den verbleibenden Auswärtsspielen dabei sein.

 

Redaktion: Ursprünglich war dieses Interview für das Hallenheft zum Spiel gegen den TuS Vinnhorst gedacht, aber die Ereignisse haben sich überschlagen und nach der Spielabsage wurde mittlerweile der komplette Spielbetrieb eingestellt. Wie gehst Du und wie geht Ihr in der Mannschaft mit dieser Situation, in der auch das Training vorerst ausgesetzt ist, um?

BenckendorfEs ist eine Situation, die es so noch nie gab und vielleicht nie wieder geben wird. Für mich persönlich ist es durch die Verletzung jetzt keine große Umstellung. Man macht sich aber dennoch große Gedanken und es wird wild spekuliert, wie die Saison beendet werden kann. Die Szenarien sind teilweise vogelwild und werden sicherlich davon abhängen, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wir werden die kommenden zwei Wochen den Trainingsbetrieb komplett einstellen. Danach wird die Situation neu bewertet und wir sehen weiter.

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