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Am Ende war es wie immer. Trotz einer vor allem defensiv über 60 Minuten starken Leistung über 60 Minuten verlor der HSV Hannover in der dritten Liga Nord einmal mehr mit 21:24 (11:10) bei Angstgegner Oranienburger HC. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns aber nicht belohnt“, ärgerte sich Trainer Stephan Lux.

Vom Anpfiff entwickelte sich ein intensives, kampfbetontes Spiel, in dem der HSV sogar die ein oder anderen Nadelstiche setzte_ Nach dem 10:10-Ausgleich gelang dem für die Abwehr eingewechselten Thiemo Labitzke ein Ballklau und er traf zur 11:10-Pausenführung.

 

Die Anderter Fans an den heimischen Rechnern bekamen davon nichts mit, denn die Technik in der MBS-Arena hatte einen Totalausfall. Weder Spieluhr noch Live-Ticker funktionierten. Dafür nahmen nach dem Seitenwechsel beide Angriffsreihen an Fahrt auf und es blieb ein enges Spiel – bis zum 19:19 (46.). Dann wurde auch dem Anderter Angriff der Stecker gezogen. Insgesamt zehn Minuten blieben die Gäste ohne Tor. Es gab zunächst noch einige Chancen zur Führung, doch ab Minute 50 ging nichts mehr. Oranienburg bestrafte die technischen Fehler mit Gegenstößen und zog auf 24:19 (57.) davon. Der Rest war nur noch Kosmetik.

Am nächsten Sonntag geht es bei der HSG Ostsee N/G weiter – dann muss das Visier wieder besser eingestellt sein.

 

FOTO: Ordentliche Leistung: Torhüter Götz Heuer gelang sogar ein Treffer ins leere Tor.

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