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Während die Vorbereitungen für die neue Handball-Saison schon auf Hochtouren laufen, blickt der HSV Hannover mit Trainer Stephan Lux nochmal auf die abgeschlossene Saison zurück.


„Die Saison 18/19 muss sicher in zwei Teilen betrachtet werden. In der ersten Saisonhälfte hat die Mannschaft sicherlich die gesetzten Erwartungen erfüllt und mit 15:15 Punkten ein ordentliches Ergebnis erspielt. In der zweiten Saisonhälfte sind wir sicherlich unter den Erwartungen geblieben und mussten bis drei Spieltage vor Schluss um den Klassenerhalt zittern“ so Lux. Der dies auch mit der, wieder einmal, hohen Verletztenrate begründet (mit Czok, Mazic, Müller, Schiebler, Wolf und Muscheiko standen für den HSV zum Teil eminent wichtige Spieler über Wochen nicht zur Verfügung).
Nochmal Lux: „Es ist aber vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass Teile des Teams gedacht haben, sie könnten frühzeitig den Gang rausnehmen.“


Für den HSV ist es als Erfolg zu werten, dass die Mannschaft in der wahrscheinlich stärksten der dritten Ligen am Ende einen einstelligen Platz belegt hat. Und das wo finanzkräftige Mannschaften wie Braunschweig (fünf ausländische Profis) und die Reserve des deutschen Meisters (SG Flensburg-Handewitt II) absteigen mussten, sagt einiges über die Qualität der Liga.
Negativ aufgefallen ist Lux dabei die zum Teil hohen Niederlagen: „Wir haben Spiele z.T. mit zweistelligem Abstand verloren. Das ist in keinem Fall unser Anspruch!“


Positiv zu bewerten ist, dass mit Julius Bausch wieder ein Spieler des Jahrganges 2000 auf dem Feld und nicht auf der Bank weiterentwickelt wurde. Auch viele gestandene Spieler haben Fortschritte gemacht meint Lux: „Exemplarisch sei hier Sebastian Czok genannt, der bei seinem Aufenthalt in Braunschweig kaum noch auf der Außenposition verteidigen durfte, sich aber letztes Jahr bei uns zu einem veritablen Abwehrspieler auf Position Zwei gemausert hat.“


Sehr positiv zu bewerten ist für Lux auch die Beteiligung der A-Jugendlichen am Trainingsprozess der ersten Herren: „Das hatte es in den vorherigen Jahren in dieser Form nicht gegeben und wir hoffen, dass Nenad Pancic seine Jungs auch in der nächsten Saison wieder motivieren kann so fleißig bei uns teilzunehmen. Dabei können Julius Bausch, Erik Frommeyer und Jan Haase als Vorbilder dienen.“


Auch dass die Nachwuchsmannschaften durchweg Erfolge feiern konnten ist für Lux ein dickes Plus: „Für uns als Verein ist es natürlich schön und auch wichtig, dass wir nächste Saison von der C- bis zur A-Jugend wieder in der höchsten Klasse spielen und Eintracht Hildesheim damit als Nummer zwei in der Jugendarbeit in Niedersachsen abgelöst haben. In unserer Mannschaft spielten letzte Saison 15 Spieler, die bereits bei uns in der Jugend gespielt haben, dies ist Indiz genug für die Wichtigkeit der Jugendarbeit im TSV Anderten.“


Insgesamt also eine durchwachsene Saison, die es in den kommenden Monaten zu toppen gilt. Die 1. Herren des TSV Anderten freut sich auf seine Fans, neue handballinteressierte Zuschauer und laute Unterstützung in der kommenden Saison.

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